„Höhner“-Kultband rockt Kölner Brauhaus

„Kennt hier jemand eine Gisela, mit der ich auf der Wiese lag. Wir knutschten auf dem Riesenrad. Das Problem mit Gisela, dass ich sie nie mehr sah.“ Die Liedzeilen des im Mai 2025 veröffentlichten Songs „Gisela“ der Kölner Band „Die Höhner“ beschreiben ein romantisches Lebensgefühl, das perfekt zur Frühlingsstimmung passt. Binnen eines Jahres hat sich Gisela zum eingängigen Ohrwurm entwickelt. Die Inspiration zum Lied kam der sechsköpfigen Kultband (im Bild mittig Frontman Patrick Lück mit Freddie, links, und Meister Ede) durch die Bedeutung des Fahrrads in Köln.

 

Gisela als Ode an Kölle

 

Köln lebt quasi auf dem Rad und wie oft gibt es Situationen an roten Ampeln, da hält ein netter Mensch neben einem. Leider ist die Zeit bis zum Grünwechsel zu kurz für ein Kennenlernen. Im Lied symbolisiert die Suche nach Gisela quer durch die rheinische Domstadt das Sujet von Liebe. Sie wird gesucht am Alter Markt, im Flora-Park, in der Südstadt und in jeder Bar heißt es im Text. So kann der Höhner-Song auch als eine Ode an Kölle selbst verstanden werden, wo nicht nur der Karneval einen Kultstatus hat, sondern auch die Kölschtradition der lokalen Brauhäuser.

 

Aus dem Grund ist ein Teil des Gisela-Musikvideos in „Peters Kölsch Brauhaus“ am Hahnentor gedreht worden sowie im „Maritim Hotel“ am Heumarkt und im Kulturzentrum „Alte Feuerwache“. Darüber hinaus besteht seit letztem Jahr eine Kooperation zwischen den Höhnern und der Brauerei „Peters Kölsch“. Dabei ging ein Gewinnspiel an den Start, bei dem Tickets für zwei exklusive Wohnzimmerkonzerte über den Code „Kennt hier jemand eine Gisela?“ verlost wurden.

 

 

XXL-Gisela-Bierdeckel

 

Zum jetzt stattgefundenen Höhner-Auftritt am Hahnentor waren rund 100 Gäste eingeladen, die als Gewinner:innen ihre Lieblingsband hautnah in authentischer Brauhauskulisse erleben konnten. Ein Fan war sogar aus dem 500 Kilometer entfernten Lindau am Bodensee angereist. „Mit den Höhnern verbindet uns bereits eine lange Freundschaft, und seit vergangenem Jahr sind wir noch enger zusammengerückt – die Kooperation hat diesen Abend möglich gemacht“, freute sich Georg Schäfer, Geschäftsführer von Peters Kölsch (im Bild rechts). Als besonderes Geschenk übergab er einen überdimensionalen Gisela-Bierdeckel mit den Unterschriften der sechs Höhner-Musiker an den Gastro-Gastgeber und Peters-Betriebsleiter Uwe Esser. Das XXL-Format steht sinnbildlich fürs große gemeinsame Engagement mit der Leidenschaft für kölsche Lebensfreude.

 

Text/Fotos: Ariane Günther

Medium der Erst-Veröffentlichung

https://koeln-magazin.de/news/die-hoehner-hautnah-am-koelner-hahnentor