Im Ort Ramsau liegt die „Bergretter“-Zentrale, wie vielen TV-Zuschauern bekannt ist. Und außerdem ist dort das „Nordische Zentrum“ fürs Langlaufen beheimatet mit dem Stadion der Nordischen Skiweltmeisterschaften 1999. „125 Kilometer Loipe sind aufs klassische Langlaufen und 95 Kilometer auf Skating ausgerichtet. Es gibt auch eine Nachtloipe“, weiß Matthias Schattleitner zu berichten. Als Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein gibt er zum Skiwinter 2025/26 Medienvertretern einen Einblick in saisonale Entwicklungen.
Internationale Aufmerksamkeit seit Alpine Ski-WM 2013
Mit jährlich 3,9 Millionen Übernachtungen zählt die steirische Destination Schladming-Dachstein, die aus 13 Gemeinden und zehn Skigebieten besteht, zu den fünf größten Österreichs. Für Sommer- und Wintergäste reicht die Angebotsvielfalt von Wandern und Biken über Golfen bis hin zu Langlaufen und Skifahren. Speziell nach den Alpinen Skiweltmeisterschaften 2013 habe Schladming-Dachstein internationale Aufmerksamkeit und einen Schub im Skitourismus erfahren, so Schattleitner. Ein besonderes Augenmerk wird seitdem verstärkt auf die Qualität der Outdoor-Aktivitäten und auch auf die Auswahl der „Fun Facts“ gelegt. Zu denen gehört ein ganzjähriges Spektrum an Events, die Sport, regionale Traditionen sowie Genuss und Unterhaltung vereinen.
Umweltfreundliche Maßnahmen für nachhaltigen Skitourismus
„Der auf die Zukunft ausgerichtete Qualitäts-Skitourismus hat seinen Preis“, führt Georg Bliem, Geschäftsführer Planai-Hochwurzen-Bahnen, aus. „Wir haben seit 2012 rund 210 Millionen Euro investiert.“ Bliem, der sich bisweilen mit „der Liftler“ vorstellt, hat unter anderem 600 Schneekanonen angeschafft, die 35.000 Euro pro Stück kosten. Ohne professionelles Schnee-Management würde kein Skigebiet mehr funktionieren, sagt er, dabei seien umweltfreundliche Initiativen zur Harmonisierung von Natur und Mensch Grundvoraussetzung. Das Skigebiet Riesneralm zum Beispiel gilt als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit im europäischen Skitourismus. Die gesamte Beschneiungsanlage ist direkt an ein eigenes Wasserkraftwerk angeschlossen für 100-prozentigen Ökostrom. Die Planai-Hochwurzen-Bahnen setzen zudem auf den großflächigen Einsatz des organischen Treibstoffs HVO100.
Georg Bliem (l.) und Matthias Schattleitner sind bereit für Abfahrt und Almkulinarik in Schladming-Dachstein._(c) Ariane Günther
Ski-Opening mit drei „Backstreet Boys“-Konzerten
Durch aktuelle Investitionen können sich Urlauber:innen auf gleich drei neue Bergbahnen freuen: Zwei davon bereichern die 4-Berge-Skischaukel Schladming am Hauser Kaibling und der Planai, dazu kommt eine auf der Fageralm. Als quasi Sponsoring für Familien dürfen darüber hinaus alle Kinder bis sechs Jahre gratis Ski fahren. Abseits der Pisten ist seit 2019 das kulinarische Leitprojekt „Almkulinarik by Richard Rauch“ als erfolgreicher Bestandteil in die Genusswelt von Schladming-Dachstein integriert. Sternekoch Richard Rauch hat gemeinsam mit 16 Köchen:innen von Ski-Hütten eine Speisekarte konzipiert, die regionale Zutaten mit kreativen Ideen vereint.
Los ging die neue Wintersaison am ersten Dezember-Wochenende 2025, an denen das Ski-Opening mit drei ausverkauften Konzerten der US-Band „Backstreet Boys“ gefeiert wurde. Zu diesem Fun Fact haben die 30.000 Einwohner:innen von Schladming-Dachstein rund 50.000 Gäste willkommen geheißen. Je nach Wetterlage bleibt der Skibetrieb bis etwa Anfang April bzw. Ostern geöffnet.
Text/Fotos: Ariane Günther; Mirja Geh_Schladming-Dachstein-Presse (Teaser)
Medium der Erst-Veröffentlichung:
https://fernweh.de/news/skiwinter-2025-26-in-schladming-dachstein
