20 Jahre ODDO BHF Privatbank in Köln: Mit deutsch-französischer DNA im Dom

Niederlassungsleiter Christian Koch (Bildmitte) begrüßte mit seinem 18-köpfigen Team die 130 Gäste zu Quichelette, Tartelette und Reibeküchlein. „ODDO BHF in Köln hat sich in den letzten zwei Dekaden zur Adresse für viele Unternehmerkunden und Hochvermögende etabliert“, sagte der Bankmanager, der seit April 2025 die Dependance in der Domstadt leitet. Sein Vorgänger Frank Ebach, jetzt verantwortlich für die Münchener Niederlassung, habe das Fundament für die Erfolgsgeschichte gelegt. Erst im Sommer letzten Jahres ist das Geldhaus in eine größere Büroadresse direkt am Kölner Rheinufer umgezogen

 

Der Dom gehört sich selber

Über die Architekturgeschichte der UNESCO-Kathedrale referierte Jörg Sperner (rechts im Bild), Assistent des Kölner Dombaumeisters. Durch die 632 Jahre lange Bauzeit von 1248 bis 1880 habe es nie einen Eigentümer gegeben. „Der Dom gehört sich selber“, so Sperner. „ODDO BHF gilt als einzigartig im europäischen Kontext, weil sie eine der letzten vom Eigentümer selbst geführten Privatbanken ist“, führte ODDO-BHF-Deutschlandchef Mischa Tschopp (im Bild links) zum Jubiläumsanlass aus. 90 Prozent der Anteile seien im Besitz der Familie ODDO und der Beschäftigen, was eine besondere Unternehmenskultur fördere.

 

Ein Statement mit Strahlkraft

Als kultureller Höhepunkt am Ende der Feierlichkeit zum 20-Jährigen ließ das Privatkonzert des Vokalensembles des Kölner Doms unter Leitung des neuen Domkapellmeisters Alexander Niehues aufhorchen. Über 30 A-Cappella-Stimmen erhoben sich vorm goldenen Dreikönigenschrein zur Messe von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) und klangen mit einer Komposition nach dem „Konzil von Nicäa“ aus 325 n. Chr. Es steht für die erste ökumenische Versammlung von Bischöfen zur Stärkung der Kircheneinheit. Ein Statement zur damaligen Zeit – mit der Strahlkraft auf verbindende Werte von ODDO BHF im Sinne der deutsch-französischen Verantwortung für Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Text: Ariane Günther

Fotos: Ariane Günther, Tim Nikolai (Dom innen, Gruppenbild)